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Donnerstag, 15.Juli
11.26 Uhr
Jenny und Timo zählen zur Zeit auf, mit wem sie am wenigsten klarkommen, bei Timo sind es Marc und Klaus.
Jenny hatte mit Klaus, Aleks und Rene die meisten Probleme.
Timo: Wie lange die es schon geplant haben Kathrin auf die Liste zu setzen. Und dann, wenn sie im Zimmer war, dass sie allein allein singen.
Jenny: Es regt mich auf, dass die das alles planen. Und obwohl nichts passiert, ist das richtig anstrengend. Das die zu dritt zusammen arbeiten müssen und das nicht alleine schaffen können.
Timo: Robert regt sich da auch drüber auf, daher wird er auch für dich nominieren.
Jenny: Was mich stört ist dieses Teamwork. Ich hab mich da noch nie abgesprochen.
Jenny: Es ist nicht meine Art jemanden anderen zum nominieren zu überreden .
Timo: Ich hab das draußen gesehen, wahrscheinlich würde jeder gegen Klaus fliegen. Ich glaub nicht das du eine reale Chance hast.
Jenny: Er hätte eigentlich nichts sagen müssen.
Timo: Das macht er extra, damit du dir Gedanken machst.
Jenny: Ich mach mir jetzt diese Gedanken, die früher die Anderen gemacht habe.
Natasha: Kathrin haste es nicht angemerkt, sie war nicht angespannt.
Jenny: Doch die war angespannt, ich hab das immer dadurch gesehen, dass sie die Nähe zu Timo gesucht hat.
Timo: Ich habs auf jeden Fall gemerkt.
Jenny: Das lag daran, das ihr sehr verbunden wart.
12.41 Uhr
Robert und Jenny unterhalten sich nun auch über die nächste Nominierung.
Robert geht davon aus, dass er selber oder Klaus auf die Liste kommt.
Er versucht Jenny davon zu überzeugen, dass es besser wäre, eine Stragegie zu fahren und nicht Klaus zu nominieren.
Er möchte wohl, dass Jenny Anne oder Marc nimmt.
Dann würde er sich Jennys Wahl anschliessen.
Jenny. Oh man ist das nervig.
Robert. Das kommt automatisch jetzt beginnt das Finale, hier wird ein Finalticket ausgespielt, du musst sehen wo du bleibst.
Willst du das Risko eingehen gegen Klaus oder mich auf die Liste zu kommen?
Es würde mich für mich freuen aber für dich weh tun.
Jenny. Ich bin der Meinung du gehörst ins Finale, von deiner Art her hast du es verdient.
Robert. Das denke ich auch von dir und Timo.
Da ich nicht verhindern kann, dass du drauf bist, würde ich dich gerne gegen Marc und Anne draufstehen sehen.
Das liegt in deiner Hand, wenn du Klaus willst, kannst nichts verhindern, kannst dir nur den Gegner aussuchen.
Jenny. Wenn ich ihn will, das bekomm ich nicht weil keiner mitmacht oder was?
Robert. Du hast deinen Platz im Finale, musst dich damit abfinden, dass er dabei ist und wenigstens 4 andere Leute die du magst.
Robert. Du hast ja noch Zeit. Ich werde es auf jeden Fall so machen, dich vor mir und Klaus zu schützen.
Ich möchte kein Duell mit dir haben und mit Klaus versuche ich es auch zu verhindern, weil ich keine Chance sehe wegen der Vorgeschichte.
Wen ich nehme weiß ich nicht, würde mich da nach dir richten, Marc oder Anne. Bei beiden hätte ich genug Gründe.
Jenny hält sich die Hände vors Gesicht.
Robert. Wenn Leute Strategien fahren muss man das auch.
Jenny. Das ist ganz schön heftig jetzt, warum muss man mir das 6 Tage vorher sagen?
Jenny. Ich kann doch nicht sagen, dass ich ins Finale komme, das müssen die Zuschauer entscheiden.
Robert. Aber du kannst dir den Gegner aussuchen.
Möchtest du Klaus und mich als Gegner oder mit uns ins Finale einziehen.
Robert. Wenn wir beide Gegner sind geht einer nicht ins Finale.
Ich kann aufs Finale verzichten, natürlich will ich rein, aber du bist so ein guter Mensch,
du musst ins Finale, 2 Freunde dürfen nicht im Duell stehen.
Jenny. Ich finde das ganz heftig.
Robert. Du wurdest 5 Monate nicht nominiert.
Es gilt noch 2 Nomis zu überstehen.
Jenny. Mir kann keiner helfen.
Robert. Mach dir nicht zuviel den Kopf. Du musst dir die 2 Fragen stellen.
Jenny. Welche?
Robert. Willst du Klaus und mich als Gegner oder wen anderen.
Du selber würdest auch nicht soviel über deinen Schatten springen Marc oder Anne zu nominieren.
Jenny. Ich möchte mit dir auch nicht draufstehen und auf dem roten Sofa mit dir sitzen im Finale.
Robert. Außer Klaus wer wäre der nächste?
Jenny. Anne oder Marc
Robert. Dann kannst du dir den Gegner aussuchen, wenn du lieber Marc möchtest nehme ich auch Marc.
Was ist dir lieber?
Robert. Wenn du Anne und Marc auch nicht magst, mach ich das auch und wenn Timo bleibt macht er das auch.
Du musst dich damit abfinden, dass nur mehr 2 Wochen sind.
Du bist in der Position du musst niemand in den Arsch kriechen, so wie es Krissi macht. Du kannst es auf eine schöne Art machen.
Jenny. Ja fair und ehrlich.
Robert. Klaus zu nehmen wäre am berechtigsten, jetzt wo Krissi raus ist sowieso, aber da schaden wir uns selber Klaus ist im Finale.
Aber Klaus jetzt noch zu nehmen, da geht der Schuß nach hinten los.
16.59 Uhr
BB: Anne komm ins Sprechzimmer
Marc, Natasha und Anne ins Lila Schlafzimmer.
Post
Anne, Marc und Natasha, in der Zeit in der ihr im Haus seid habt ihr viele Möglichkeiten gehabt,
euch mit den Mitbewohner auszutauschen und das eine oder andere zu erzählen.
Anne du musst Marc und Natasha 90 Minuten aufmerksam zuhören und setzt das erzählte malerisch um.
Im Garten sind 2 Leinwände und verschiedene Materialien aufgebaut. Natasha und Marc sollen auf den Bildern
die Fakten ihrer Geschichte wiederfinden.
Achte jedoch darauf, dass sie auch ihre Gefühle und Stimmungen wiedersehen. Achtet darauf, während der 90 Minuten möglichst ungestört zu sein und konzentriert euch nur auf euch.
Den anderen soll es nicht möglich sein, dass sie euch während der Aufgabe über die Schultern schauen.
18.43 Uhr
Natascha erzählt dem Publikum die Story.
Natascha: Und zwar erzähle ich jetzt eine Geschichte aus meinem Leben, ich weiß jetzt gar nicht mehr, wann das war. Und zwar bin ich mit einer Freundin nach Dubai geflogen, äh, nach Bangkok geflogen und sie hatte vorab einen jungen Mann kennengelernt in Dorsten, der schon seit 3 Jahren in Thailand lebte.
Also, so haben wir das in Verbindung gesetzt. Die haben halt gesagt, ja, wir fliegen ja nochmal von Bangkok auf die Insel nach Ko Chang und dann werd ich mich da ein bisschen mit ihm treffen und ein bisschen Zeit verbringen.
Da hab ich gesagt, gar kein Thema, ich nehm meine Medizinbücher mit und werd mein Medizinwissen ein bisschen auffrischen. So, dann kamen wir in Dubai an, wo wir Zwischenstopp gemacht haben und da hatte sie mir schon gesagt, der ist schon gleich in Bangkok, der holt uns vom Flughafen ab und der schläft dann mit uns auf einem Zimmer.
Da hab ich mir schon gedacht, okay, ich kenn den Mann nicht, ich schlaf mit einem fremden Mann in einem Bett, aber machste mal, ist egal, ist vielleicht gar nicht so schlecht, der kennt sich in Thailand aus, der kann uns ein bisschen Bangkok zeigen, dann kommen wir in Bangkok an.
Klaus: Sind Zwischenfragen erlaubt? Was war das jetzt mit Dubai?
Natascha: Dubai war nur Zwischenstopp.
Klaus: Und da hat sie dir das erst mit dem Bett erzählt, dass ihr in einem Bett schlaft?
Natascha: Genau, und dass der statt in Ko Chang in Bangkok uns schon empfängt, hab ich mir aber noch gedacht, okay, vielleicht ist es gar nicht so schlecht, riesen Stadt, wir zwei alleine, er kennt Bangkok, er kann uns ein wenig was zeigen, so, dann kommen wir in Bangkok am Flughafen an und da steht dann der junge Mann.
Anne zeigt auf ihr gemaltes Bild.
Klaus: Der sieht aber gar nicht so jung aus.
Anne: Ne, der war auch viel älter hat sie gesagt, drei Jahre.
Natascha: Wir haben den extra ein bisschen schrullig gemalt.
Anne: Weil sie hat Zorn auf den, kommt gleich.
Natascha: Naja, wir waren dann insgesamt vier Tage in Bangkok und das fing dann halt so an. Wir sind abends ein bisschen durch die Stadt gelaufen und die beiden waren die ganze Zeit nur am Tratschen. Ich lauf hinterher, hab mir dann halt gedacht, na gut, die haben sich jetzt ein paar Monate nicht gesehen, haben sich viel zu erzählen.
Am nächsten Tag sind wir dann in ein Einkaufszentrum gegangen und dann war das da genau das gleiche, die beiden haben da geguckt, da die ganze Zeit und ich immer wieder wie eine Doofe hinterher. Ich bin dann Essen gewesen, die die ganze Zeit nur am Plappern gewesen, also ich saß immer nur wie eine Doofe daneben.
Klaus: Also warst du das dritte Rad am Motorrad?
Anne: Der Anstandswauwau
Natascha: Genau
Robert: War das ein Deutscher oder ein Thailänder?
Natascha: Ne, ein Deutscher, dann waren wir beide schon so ein bisschen am Zicken, dann hatten wir gesagt, weißte was, wir machen das jetzt so, du gehst dann da alleine durchs Einkaufszentrum und wir beide gehen dann da alleine hin, hab ich gedacht, okay, dann lauf ich, kleine Natascha, mal hier so allein durch das riesen Einkaufszentrum. Wir treffen uns in einer Stunde, aus der Stunde wurden dann zwei Stunden, haben uns nur ganz kurz gesehen und dann waren die schon wieder weg und ich hab dann eine Stunde an der Rolltreppe gewartet und gewartet und gewartet.
Also hab ich mich dann auf den Weg von mitten in Bangkok, saß ich ganz alleine in einem Tuc Tuc und musste dann gucken, wie ich zum Hotel komme. Ich hatte dann zum Glück aber noch so eine Karte vom Hotel. Dann kamen die beiden wieder und haben erstmal total Stress gemacht, was mir einfallen würde abzuhauen und blablabla.
Da hab ich gesagt, wollt ihr mich verarschen, als wenn ich hier in Thailand extra allein irgendwo abhaue, ich hab hier Schiss ohne Ende. Ich stand hier die ganze Zeit und hab gewartet, daraufhin hat der Schrullelige mich total runtergemacht, mich total fertig gemacht. Dann sind die beiden alleine bis um drei Uhr nachts noch raus und ich saß bis um drei Uhr nachts allein im Hotel.
Klaus: Wie war denn jetzt die Schlafsituation im Hotel?
Natascha: Die Schlafsituation war so, die lagen die ganze Zeit Arm in Arm und ich lag halt daneben, naja, das war dann der dritte Tag. Am vierten Tag wollten wir uns eigentlich einen Tempel angucken gehen und dann hab ich gesagt, ne, ich sag, ich bin total im Arsch, ich bleib noch ein bisschen liegen, geht ihr mal alleine Tempel gucken. Dann kommt um ein Uhr wieder, dann haben wir noch einen Tag die ganze Zeit, um uns noch andere Sachen anzugucken, aus ein Uhr wurde dann vier Uhr.
Also dann war ich schon wieder drei Stunden alleine im Hotel und die beiden die ganze Zeit wieder nur am Tratschen. Sie haben mich wieder die ganze Zeit ignoriert, da hab ich mir so gedacht, ne, das kann es ja nicht sein.
So dann war geplant, dass wir dann von Bangkok nach Ko Chang rüberfliegen, eine Insel, wo wir uns eigentlich erst treffen sollten. Also hab ich mir gesagt, wenn das jetzt schon so los geht, dann flieg ich erst gar nicht mit rüber, das ist ja totaler Schwachsinn. Also hab ich dann um fünf Uhr nachts irgendwann meine Mama angerufen und hab gesagt, du Mama, ich pack jetzt meine Koffer und fahr zum Flughafen und guck halt, dass ich ein Ticket irgendwie bekomme.
Naja, ich dann um fünf Uhr nachts, die Thais können ja auch nicht wirklich gut Englisch, erstmal versucht zu erklären, dass ich kein Ticket hab aber halt nach Hause fliegen möchte und dann wurde ein Taxi bestellt und wurde dann mit dem Taxif Richtung Flughafen, das war, glaube ich, eine Stunde Fahrt, und die ganze Stunde Fahrt hat er mir dann erzählt “you are so beautiful” und ah, ah, ah, und da hab ich schon gedacht, ach du Scheiße.
Der fährt gleich rechts ran, einmal hier ordentlich und das wars dann, du weißt ja, die Polizei ist korrupt. Meine Mama hatte mir vorher gesagt, Natascha, pass schön auf, in Bangkok, Rotlichtmilieu und du musst da wirklich vorsichtig sein, naja.
Klaus: Da hättest du dir wenigstens ein paar Baht fürs Taxi sparen können .
Anne lacht
Natascha: Klaus, diese Kommentare möchte ich hier jetzt bitte nicht hören. Also war ich dann am Flughafen, fix und fertig.
Anne zeigt aufs Bild: Da seht ihr die Tränen, die da runter laufen.
Natascha: Ich hatte einen Koffer, ich hatte eine Reisetasche, dann hatte ich die Videokamera von meinem Opa noch mit und einen CD-Player. Und jetzt war ich natürlich ganz alleine, das war jetzt ungefähr sechs Uhr morgens gewesen, um neun Uhr hat erst der Schalter aufgemacht.
Also ich hatte noch drei Stunden Zeit, war die ganze Nacht wach, konnte nicht wirklich viel essen, also mir gings einfach nur total scheiße. Jetzt darfst du mit diesem Wagen nicht in die Toilette rein, nicht in die Geschäfte rein, aber mir war das scheißegal. Ich musste ja zum Beispiel auf Klo, also, mit dem Wagen auf die Toilette, da einen Anschiss bekommen, mit dem Wagen ins Geschäft, da Anschiss bekommen.
Ich hatte mir eine Flasche Cola gekauft, saß dann da, mach die Flasche Cola auf, bespritz mich. Also so fertig war ich, vor lauter Angst sogar schon in die Mülleimer reingebrochen, also es war wirklich einfach nur schlimm.
Naja, dann um neun Uhr der Schalter aufgemacht, ich mich dann angestellt, den Leuten erklärt, dass ich kein Ticket hab, aber gucken muss, dass ich jetzt nach Hause komme. Naja, dann musste ich erstmal noch 300€ draufzahlen, hab dann noch einen Flug gekriegt und konnte dann letztendlich nach Hause fliegen.
Jetzt war aber das Problem, ich hatte meine Mama um fünf Uhr morgens angerufen, konnte sie aber die ganze Zeit nicht mehr erreichen. Also ich hatte kein Kleingeld, um sie anzurufen, Handy war komplett Akku leer und ich bin ja alleine schon 12h geflogen. Mama und Papa haben 16h von mir nichts gehört, also das wirklich eine reinste Katastrophe, aber, ich muss sagen, ich saß im Flugzeug mit ganz vielen deutschen Stewardessen und da gings mir so gut .
Natascha: Naja, bin dann auf jeden Fall dort noch heile angekommen, zu Hause waren alle froh, dann hab ich angerufen, da sagt meine Mami: Natascha, Natascha, wo bist du? Ich bin in Düsseldorf.
Klaus: Wie viel Uhr war es denn da?
Natascha: Das war Deutschlandzeit 16 Uhr
Klaus:Das ging ja noch.
Natascha: Ja, und das ist eine Geschichte die ich in meinem Leben nicht vergessen werde.
Applaus
18.52 Uhr
Nun erzählt Marc seine Geschichte. Seine Wurzeln liegen in Rumänien, ist aber eine ungarische Minderheit.
Marc: So, jetzt kommen wir zu meiner Geschichte. Meine Geschichte lautet wie folgt. Vor knapp drei Jahren haben meine Kusine und ihr Mann überlegt, nach dem ersten Kind, jawoll, wir wollen noch ein Kind haben, das wurde dann auch produziert.
Klaus: Entschuldigung, wie?
Anne lacht: Müssen wir dich jetzt noch aufklären?
Marc: Und vor zwei Jahren hab ich dann gewusst, wann das Kind zur Welt kommt und da ich bei der Geburt des ersten Kindes nicht dabei sein konnte, weil das an Silvester war und das mit dem Urlaub nicht so geplant war. Ich wusste jetzt, den Urlaub muss ich so legen und fuhr dann nach Rumänien zu meinen Großeltern .
Ich wusste ungefähr so um den 17., 20. rum kommt das Kind dann zur Welt. Wie man sieht, war ich noch ein bisschen braun. Er deutet auf das Bild. Da ist es so ein bisschen ländlich, gehört dazu, weil meine Familie halt auch sehr ländlich wohnt, ähm, wie man auch sieht, war ich auch noch im Urlaub, ist alles in Braun.
Ich hab das ganze, alles ein bisschen einkalkuliert, eine Woche Meer und das andere warte ich dann, hoffentlich dass ich dann einer der ersten sein darf, der meine Nichtein Händen hält .
Klaus: Weiß jeder, wo seine Wurzeln sind? Weiß das jeder, in welchem Land?
Robert: In Rumänien
Klaus: Ah, okay, alles klar
Marc: Ähm, genau, dann war es der Fall gewesen, dass mein Urlaub leider zur Neige ging. Ich hab schon gedacht, Mensch, Mensch, das Kind ist schon überfällig, also war 8, 9 Tage schon überfällig gewesen und irgendwie, also die letzte Nacht, bevor ich fahren sollte, hatte ich so ein Bauchgefühl, das Bauchgefühl sagt, Marc, das Ding kommt.
Gelächter
Marc: Die Kleine kommt .
Klaus: Wie, Bauchgefühl? Wer hat das Kind bekommen, du oder deine Kusine?
Marc: Die Kleine kommt morgen zur Welt und ähm, dann morgens so um vier Uhr ging dann das Telefon, ja, es ist soweit, wir fahren ins Krankenhaus. Ich war superfröhlich und es war auch super, dass ich meine Sachen noch nicht gepackt hatte, weil ich hatte gedacht, machst es morgen früh, dann kannst du immer noch gemütlich losfahren Ich hatte meine Sachen nicht gepackt, bin dann direkt, ich hatte eine Unterhose an, bin mit allem ins Krankenhaus reingefahren.
Ich hab mich gar nicht umgezogen, hab dann natürlich, ähm, meine Kusine war dann quasi schon auf der Welt . Ich kam da an und hab dann natürlich…deswegen auch die Sonne und äh diesen Strahlenkranz, weil das Kind ist absolut, wie ich das Kind gesehen. Ich habe da geweint vor Glück, auch vor Tränen natürlich, weil das war ein ganz besonderer Augenblick. Ich durfte sie nicht lange in den Händen halten, ein paar Sekunden, weil das ist irgendwie steril . Es war nicht mein eigenes, aber es war einer der schönsten Momente meines Lebens, den ich je hatte, so eine kleine, süße, ich weiß es nicht, so absolut zuckersüß, dass ich sie in den Händen halten konnte. Und natürlich hab ich in dem Moment, alles Gute, alles Glück, dass sie in ihrem Leben nie irgendwie mit Krankheiten, ähm, oder krank wird, irgendwie, und deswegen natürlich auch diesen Glücksbogen und natürlich Sonnenschein deswegen, weil es ein absoluter Sonnenschein ist.
Manu: Schön
Applaus
Manu: Und wie heißt sie?
Marc: Charlott auf ungarisch, aber Charlotte auf deutsch.





